Was Macht Der Schreiner

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Kennen Sie den alten Spruch: „Wie der Schreiner kann’s keiner“? An dieser alten Weisheit ist viel dran. Egal, um was für ein besonderes Möbelstück es sich handelt, unerheblich, wie ausgefallen der Fensterrahmen auch sein soll – der Schreiner macht es. Aber wie sieht es mit den Aufstiegsmöglichkeiten in dem alten Handwerksberuf aus? Was macht der Schreiner? Die Ausbildung zum Schreiner dauert drei Jahre. Sie lernen von der Pike auf, wie man Möbel entwirft, baut, repariert oder wartet. Sicherlich haben Sie eine Ahnung davon, auf welch vielfältige Weise Holz verarbeitet werden kann. Vom barocken Stuhl bis zum Holzdielenboden ist alles drin. Der Schreiner baut Treppen und Fenster. Er entwirft Türen und setzt sie nach dem Bau passgerecht ein. Natürlich beachtet er bei Innenausbauten die Wärmeschutzverordnung und stellt selbstständig die erforderlichen Berechnungen dazu an. Sie sehen, der Beruf ist von Abwechslung geprägt. In manchen Regionen sagt man übrigens zu diesem Berufsbild Tischler. Das rührt noch aus der Vergangenheit, in der heutigen Zeit ist ein Schreiner und ein Tischler dasselbe.

Drei Schüler einer anderen zehnten Klasse essen

Wie sähe es aus, wenn sie die perfekte Schule schaffen dürften? Dr. Thomas Mrotzek, 32 Jahre alt, ist seit vier Jahren Klassenlehrer der 10.6. Die 10.6 ist eine „Regelklasse“, sie hat keinen Schwerpunkt, wie beispielsweise die 10.2 von Tom und Memuna den Schwerpunkt „Kunst“ hat. Mrotzek sei in der 6. Klasse zu ihnen gekommen, sie hätten damals Hauptschulniveau gehabt, jetzt sind sie zum Abitur angemeldet. Antje Kabore arbeitet als Erzieherin, sie kommt erst am nachmittag heimwärts. Trotzdem schafft sie es, alle wichtigen Referate ihrer Tochter auf Fehler durchzusehen. Die Tür belasten, Memuna steht im Türrahmen. Mit einer Freundin hat sie in den städten Kleider für den Abschlussball anprobiert, jetzt machen die zwei Hausaufgaben in der Küche. Schülerin C: -.- für dich freitag. Tom und Yalcin gehen zu PAKZ, das steht für „Persönlichkeit, Aktion, Kommunikation, Zukunft“. Im Kurs geht’s um Selbst- und Fremdwahrnehmung, jeder Schüler muss daran teilnehmen.

Die Schalker brauchen Tischler

Schalke 04 hat zum dritten Mal hintereinander das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. Gegen Fortuna Düsseldorf sorgten Ahmed Kutucu (30. Minute), Salif Sané (48., 88.) und Mark Uth (53.) für einen deutlichen Erfolg. Rouwen Hennings erzielte den Treffer für die Gäste aus Düsseldorf. Überschattet wurde das Ergebnis vom Tod Rudi Assauers. Der frühere Fußballmanager von Schalke 04 und Werder Bremen starb am Mittwoch im höheren Alter von 74 Jahren. Die Partie begann deshalb mit einer Schweigeminute zu seinen Ehren. Clemens Tönnies, Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender, zuvor gesagt. Und die Schalker hatten offensichtlich gut zugehört. Zwanzig Minuten brauchten sie, um in dieses Spiel zu kommen, doch dann übernahmen sie die Kontrolle. Auffälligster Spieler in Halbzeit eins war der 18-jährige Kutucu, der erstmals untrennbar Pflichtspiel in der Startelf stand. Für den ersten Aufreger sorgte Kutucu, als er in der 22. Minute Düsseldorfs Kaan Ayhan, einen gebürtigen Gelsenkirchener, abräumte und Gelb sah. In Halbzeit zwei benötigte Schalke nur acht Minuten, um zu erhöhen.

Linke, Grüne und FDP wollen Untersuchungsausschuss

Linke, Grüne und FDP wollen heute einen Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre im Verteidigungsministerium einrichten. Geklärt werden soll, wie es bei der Vergabe von Verträgen zu Rechtsverstößen kam. 16 Fragen haben die Fachpolitiker von Linkspartei, FDP und Grünen in ihrem Antrag für den Verteidigungsausschuss zusammengetragen. Wie kam es reihenweise zu Rechts- und Regelverstößen bei der Vergabe von Beraterverträgen? Wurden bei Vergaben Grundsätze der Wirtschaftlichkeit eingehalten? Wann war die Leitung des Verteidigungsministeriums über die Regelverstöße informiert? Nicht ausbleiben viel zu klären. Die Formulierungen sind allgemein gehalten, ganz bewusst. So können die drei Oppositionsparteien fast alles abfragen, was in den großen Komplex Beraterverträge fällt. Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP. Das ist das Recht eines Untersuchungsausschusses: Die Mitglieder dürfen Akten anfordern und Zeugen befragen. Die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann hat einige Fragen ans Verteidigungsministerium. Auf der Liste in der Dachetage: Katrin Suder. Die studierte Physikerin war bei einer Unternehmensberatung, bevor Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sie als Staatssekretärin ins Ministerium holte. Dort schob sie eine Anzahl von Reformen an und verließ im April 2018 auf eigenen Wunsch das Haus. An wen wurden Aufträge weitergegeben? Der Bundesrechnungshof hat bereits im Ministerium recherchiert.

Bürgermeister einer kleinen Gemeinde im Rheinland

Dann im Angebot eine ausgesprochen blödsinnige und unsinnige und für mich auch unerträgliche Bemerkung von einem Bürgermeister einer kleinen Gemeinde im Rheinland gefallen. Dort kümmert sich die örtliche Partei darum. Das nimmt seinen Lauf, das nimmt einen vernünftigen Lauf. Da gibt es für mich gar keinen Zweifel. Die weißbetuchte Tafel im Saal des Gasthofes Deuß ist mit zartrosa Nelken geschmückt. Dreiunddreißig würdig gewandete Herren sowie zwei angemessene Damen und drei Lümmel in Pullovern, links hinten in der Kinderecke, stieren blankäugig vor sich hin, als ob ein Erbonkel verblichen wäre. Sicher wird gleich der hausgebackene Napfkuchen aufgetragen. Es wird aber in der rheinischen Stadt Korschenbroich statt am letzten Dienstag der Schreinermeister Heinrich Mühlen (CDU) zum neuen Bürgermeister gewählt. Einstimmig von allen drei kleinbürgerlichen Fraktionen; nur von welchen im Pullover nicht, den Grünen. Das weiß schließlich alle welt. Darüber zu reden bringt nur neuen Streit. Die SPD, typisch, tut es aber doch.

Mai 1948 rief David Ben Gurion den Staat Israel aus

Nach dem hebräischen Kalender feiert das Land schon jetzt sein 70. Jubiläum. Tim Aßmann blickt auf die schwierige Staatsgründung zurück. Es ist der 14. Mai 1948. Stunden, bevor um Mitternacht das britische Mandat für Palästina ausläuft, verkündet David Ben Gurion die Gründung eines jüdischen Staates. Ben Gurion spricht vom natürlichen und historischen Recht seines Volkes und beruft sich auf den Teilungsbeschluss der Vereinten Nationen. Historiker Moshe Zimmermann. Ein „Akt der Befreiung“ sei es 1948 gewesen, „ein Akt der Reaktion auf die Schoah und aufs, was man als Geschichte der Verfolgung immer darstellt“. Am 14. Mai 1948 proklamierte Ministerpräsident David Ben-Gurion die Unabhängigkeit seines Landes. Als Ben Gurion die Unabhängigkeit ausruft, weiß er, was folgen wird. Die arabischen Nachbarstaaten hatten deutlich gemacht, wie sie reagieren würden. Nur Tage vorher hatte der spätere irakische Premierminister Mohammed Jamali vorn Vereinten Nationen erklärt, die arabischen Staaten könnten „diesen Bruch in ihrer Einheit und diese Bedrohung ihrer politischen und wirtschaftlichen Eigenständigkeit nicht dulden“. Sie hätten ein entscheidendes Mitspracherecht in allen Angelegenheiten, die ihre regionalen Tangieren.